Orte der Begnungen

Druckgrafiken
Gemeinschaftsausstellung mit
Ute Weckend und Ralf Uhlig

Ausstellung in der Schifferkirche "Maria am Wasser" in Dresden Hosterwitz,
28. Juni bis Oktober 2008

Nach unserer Ausstellung „Momente am Fluss“ im vergangenen Jahr möchten wir mit „Orte der Begegnungen“ eine neue Ausstellung von Druckgraphiken in der Schifferkirche Maria am Wasser präsentieren.

Als „echte“ Radebeuler und geborene Dresdnerin bleiben wir dem Elbtal und der Stadt thematisch verbunden. Wir leben in einer sehr reizvollen Kulturlandschaft mit einer wunderschönen Stadt. Diese Umgebung hat uns geprägt, hier liegen unsere Wurzeln, hier sind die Quellen unserer Bildwelt.
„Orte der Begegnungen" ist die Suche nach „unseren“ Orten und Plätzen.
Es sind die Orte und Plätze an denen wir uns leichter und beschwingter fühlen, an denen sich das Gefühl der Vertrautheit einstellt. Orte, an denen man Schönes, Trauriges, Heiteres, Entstehen, Wachsen, Vergehen, Solidarität und nicht zuletzt unglaubliche Verbundenheit erlebt hat. Es sind Orte und Plätze an denen Begegnungen stattfinden, Blicke ausgetauscht werden, an welche man immer wieder zurückkehrt und für welche man eine Zärtlichkeit empfindet. Plätze, welche man mit einem 2. Blick bedenkt, dem 2., sinnlichen, hinterfragenden, tiefgründigen Blick...

In den Arbeiten beschäftigen wir uns mit diesen Prägungen. Welche Spuren und Muster „zeichnet“ die Umgebung in uns, was löst sie in uns aus? In unserer schnelllebigen Zeit verändern sich Orte und Plätze rasend schnell, manches hat aber auch Bestand, bleibt unberührt. Was empfinden wir bei dem Verlust eines Ortes, mit dem wir uns einst verbunden fühlten? Schneidet der Mensch alle Verbindungen zu einem Ort ab und kappt er die Wurzeln zur eigenen Vergangenheit, bedeutet dies, niemals und nirgends anzukommen. Erinnerungen und Gesehenes sind es wert, dass man es aufzeichnet und die Orte somit für sich und andere bewahrt.

Inspiriert zu neuen Arbeiten wurden wir durch den Liedtext zum Song
„A PLACE” meiner Band The Novikents, welcher sich mit diesem Thema befasst.
Die Reflexion des Gesehenen und Erlebten geht dabei bei uns Dreien weit auseinander und führt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Wir möchten Sie einladen unsere Arbeiten zu betrachten und wünschen Ihnen dabei viel Freude und angenehme Begegnungen!

A PLACE
(Words and Music by Nick Prechtel und Andre Uhlig 2005)

River is slowly winding down,
Glints between green and brown,
Untouched by unrest on the way,
Does not know bustle or delay.

........

What means sense of a place?
You amalgamate
The smells, the dust, the views and
- sure - the dreams.

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You tag one thousand spots!

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